Am 28. Oktober 2022 hatte der Musikverein zur Hauptversammlung ins Bischof-Schmitt-Haus geladen. Ebenso wie im Jahr 2021 wurde die Versammlung pandemiebedingt vom Frühjahr in den Herbst verschoben. Dieser Rhythmus soll weiterhin beibehalten werden.

 

Über 30 Vereinsmitglieder konnte Jochen Lorenscheit begrüßen, der die Versammlung leitete. Begrüßt werden konnten auch die beiden Ehrenmitglieder Hiltrud Probst und Guido Bausenwein (Vereinsgründer). Die rege Beteiligung der vorwiegend aktiven Vereinsmitglieder bestätigt, dass der Musikverein die schwierige Zeit der Pandemie gut überstanden hat und weiterhin eine wichtige kulturelle Institution mit einem aktiven Vereinsleben in Rimpar ist.

 

Gemäß der Tagesordnung berichtete Andrea Nisalke für den Vereinsvorstand und Alina Böhm für die Jugendvertretung „Bläserjugend“ über das vergangene Jahr.

 

Die Mitgliederzahlen des Vereins und der insgesamt 7 Orchester waren stabil. Das Vereinsleben war auch im vergangenen Jahr erheblich durch die pandemiebedingten, gesetzlichen Regelungen erschwert. Allen Schwierigkeiten zum Trotz wurde und wird in den verschiedenen Formationen geprobt, teilweise online, seit dem Frühjahr wieder im regulären Probenbetrieb.

 

Im Vereinsvorstand wurde die Zeit genutzt, um die in der letzten Jahreshauptversammlung beschlossenen Satzungsneufassung und die damit verbundenen Änderungen umzusetzen. So wurde die zeitintensive Umstellung auf eine neue Vereinsverwaltungssoftware federführend durch Armin Scheller und die Eintragung ins Vereinsregister durch Jochen Lorenscheit vorangetrieben. Andrea Nisalke stellte das neue Erscheinungsbild mit modernem Vereinslogo vor und dankte herzlich Stefan Hartmann für sein ehrenamtliches Engagement als Grafiker.

 

Die „Bläserjugend“ konnte den Kids trotz Corona einige Freizeitaktivitäten anbieten, wie beispielsweise einen Sommerausflug oder eine gut besuchte Filmnacht mit den daran anschließenden Neuwahlen des Bläserjugendvorstandes. Das beliebte Zeltlager musste leider abgesagt werden, soll aber im kommenden Jahr wieder stattfinden.

 

Die Dirigenten Klaus und Ulrike Englert berichteten aus den Orchestern Musikkapelle und Spätlese, Angela Losert stellvertretende für Hanne Mintzel über die fränkische Gruppe „Ouwälings“. Ann-Katrin Grammel und Julius Geiger berichteten über die Jugendorchester. Alle zeigten sich mit der Entwicklung der Orchester und den Proben zufrieden.

 

Dem Vorstand war es ein besonderes Anliegen sowohl der Bläserjugend, als auch allen Dirigenten für ihren unermüdlichen Einsatz unter erschwerten und sich ständig ändernden Rahmenbedingungen zu danken. Sicher einer der Hauptgründe, weshalb alle Orchester erfreulicherweise nahezu keine Musiker verloren haben.

 

Die Kassen des Musikvereins und der Bläserjugend wurden durch die Revisoren Hiltrud Probst und Guido Bausenwein geprüft und den Kassieren Peter Guttenbach und Johanna Melzer wie gewohnt eine professionelle und vorbildliche Kassenführung bestätigt.

 

Dagegen gestaltet sich die finanzielle Situation des Vereins und die Entwicklung der vergangenen Jahre als herausfordernd. Während der Pandemie durften keine Konzerte und Veranstaltungen stattfinden. Wichtige Einnahmen fehlen daher. Außerdem war es der Vorstandschaft und den Dirigenten ein besonderes Anliegen, während der Pandemie die Ausbildung des Nachwuchses aufrecht zu erhalten. Einerseits um den Kindern zumindest etwas Struktur und Normalität zu bieten, andererseits um den langfristigen Nachwuchs für die Orchester sicherzustellen. Orchesterproben durften auf Grund von gesetzlichen Einschränkungen nicht stattfinden. In dieser Zeit wurde daher für die Kinder vermehrt Einzelunterricht angeboten und durch den Musikverein die Mehrkosten gegenüber der Orchesterproben getragen. Zusätzlich schlägt in vielen Bereich die Teuerungsrate zu. So ergeben sich Mehrkosten bei Energie, Mieten, Notenausgaben etc. Die Verbandsabgaben und Versicherungen zehren mittlerweile beispielsweise die Mitgliedsbeiträge der aktiven Musiker nahezu komplett auf. Insgesamt lagen im Kalenderjahr 2021 die Ausgaben ca. 10.000 Euro höher als die Einnahmen. Trotz steigender Ausgaben wurden die Mitgliedsbeiträge seit 10 Jahren nicht angepasst. Um die langfristige Stabilität des Musikvereins sicherzustellen hat die Vorstandschaft der Mitgliederversammlung daher vorgeschlagen, alle Mitgliedsbeiträge moderat zu erhöhen. Die anschließende, rege Diskussion hat das Verständnis und die breite Zustimmung der Versammlung für den Vorschlag signalisiert. Allerdings war die Mitgliederversammlung der Meinung, dass die vorgeschlagene Erhöhung der Vorstandschaft zu moderat gewählt wurde, da die Mitgliedsbeiträge ohnehin niedrig sind. So wurde nach langer Diskussion eine Erhöhung aller Mitgliedsbeiträge um 10 Euro beschlossen, ohne Gegenstimme.

 

Beim Ausblick auf das kommende Jahr wurde von Jochen Lorenscheit das Hauptziel „Zurück zur Normalität“ gesteckt. So sollen in diesem Jahr noch das Konzert der Spätlese gemeinsam mit den Freunden aus Güntersleben sowie das Turmblasen am dritten Advent stattfinden. Im kommenden Jahr dann das Neujahrskonzert am 22.01.2023 sowie das Kobelfest mit den Winzern und den Freunden der Freiwilligen Feuerwehr. Im Juli dann die Sommerserenade am 08.07.2023.

 

Die Versammlung wurde beschlossen mit der Würdigung von Uli Genßler für sein jahrzehntelanges Wirken im Musikverein. Uli Genßler war sowohl als Musiker als auch als Lehrer für Klarinette tätig und hat sich um den Musikverein große Verdienste erworben. Ihm wurde herzlichst gedankt.

 

gez. Musikverein Rimpar - Vorstand

 

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